Verkauf des Freytag-Hauses falsches Signal für Kulturstadt Gotha

Datei herunterladen  Verkauf des Freytag-Hauses falsches Signal für Kulturstadt Gotha  |  12. März 2014  

Der heimische Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski zeigt sich beunruhigt angesichts der Nachricht über einen geplanten Verkauf des Gustav-Freytag-Hauses durch die Stadt Gotha. Nicht nur mit Blick auf das bevorstehende Jubiläum im Jahr 2016 sei es das falsche Signal, sich dieses kulturellen Erbes durch Verkauf „zu entledigen“.

„Die Kulturstadt Gotha ist mehr als das Barocke Universum. Gustav Freytag ist eine bedeutende Schriftstellerpersönlichkeit, auf die die Stadt Gotha sehr stolz sein kann“, gibt Schipanski zu bedenken. Die Sieblebener Heimatfreunde würden wertvolle Arbeit leisten, indem sie das Erbe in Erinnerung rufen und pflegen.

„Mit Blick auf den 200. Geburtstag von Gustav Freytag sollte die Stadt einen Arbeitskreis unter aktiver Einbindung der Sieblebener Heimatfreunde bilden, um das Jubiläumsjahr vorzubereiten. Bei einem Verkauf des Hauses muss in jedem Fall sichergestellt werden, dass die Gedenkstätte und das kulturelle Erbe Gustav Freytags nicht gefährdet werden“, schlägt Schipanski vor.

Der Abgeordnete besuchte bei seiner letzten Sommertour den Heimatgeschichtsverein Siebleben, der ihm die Gedenkstätte rund um Gustav-Freytag präsentierte. Auch Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters tauschte sich bei ihrem Besuch im August letzten Jahres mit den Vereinsfreunden über das bevorstehende Jubiläum zum 200. Geburtstag von Gustav Freytag aus.