Schipanski: Anliegen der in der DDR geschiedenen Frauen prüfen
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Härtefallfonds“ eingerichtet, die am 18. Dezember 2018 erstmals tagt. Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski fordert, hierbei auch das Anliegen der in der DDR geschiedenen Frauen zu berücksichtigen.

„Ich bin der Ansicht, dass der im Koalitionsvertrag vereinbarte Passus zur Fondslösung für Härtefälle im Rentenüberleitungsprozess ein guter Ansatzpunkt ist, um die Benachteiligung der in der DDR geschiedenen Frauen auszugleichen“, so Schipanski. Der Politiker trifft in dieser Woche Vertreterinnen der Initiativgruppe des „Vereins der in der DDR geschiedenen Frauen“ in Gotha und Ilmenau.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit 203.892 Euro die Modernisierung der Ausstattung in der Bildungsstätte der Kraftfahrzeuginnung Westthüringen in Gotha. Das teilte der heimische Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) mit.

„Das Bundesbildungsministerium unterstützt überbetriebliche Berufsbildungsstätten dabei, technische Neuerungen in die Ausbildung der Fachkräfte zu integrieren. Ich freue mich, dass davon auch die Gothaer Bildungsstätte profitiert und die Digitalisierung in der Ausbildung von KFZ-Mechatronikern vorantreiben kann“, so der Bildungspolitiker.

Schipanski: Verbesserung der Qualität muss im Vordergrund stehen
Mit dem so genannten „Gute-Kita-Gesetz“, das der Deutsche Bundestag am Freitag beschlossen hat, stellt der Bund den Ländern 5,5 Mrd. Euro für Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität und zur Teilhabe in der Kindertagesbetreuung zur Verfügung. Thüringen wird voraussichtlich rund 135 Mio. Euro erhalten.

Dazu erklärt der Thüringer Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU): „Ich erwarte, dass die Landesregierung Thüringen die Mittel insbesondere in die Qualität in den Kindergärten investiert. Dazu gehören Verbesserungen des Fachkraft-Kind-Schlüssels, die Gewinnung und Sicherung qualifizierter Fachkräfte, bedarfsgerechte Angebote sowie die Stärkung der Kita-Leitungen. „Qualität vor Beitragsfreiheit“ – das ist nicht nur eine Kernforderung von CDU/CSU, sondern auch die Empfehlung von Experten in der Anhörung des Deutschen Bundestages am 5. November 2018.“

Schipanski befürchtet keine Spaltung nach Parteitag
Nach dem Bundesparteitag der CDU Deutschland am vergangenen Freitag (7.12.2018) blickt der Delegierte und heimische Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski zuversichtlich in die Zukunft der Union:

„Wir haben in der Partei in den letzten Wochen eine tolle und faire Debatte erlebt, die bei vielen wieder Lust auf Politik geweckt hat. Daran müssen wir anknüpfen und strittige Themen weiterhin mehr debattieren. Der Parteitag hat gezeigt, dass die CDU am Kurs der Mitte festhalten, ihn an einigen Stellen aber auch neu ausrichten will. Es liegt ja im Wesen einer Volkspartei, dass sie verschiedene Positionen abbildet, diskutiert und am Ende zusammenführt. Deshalb befürchte ich auch keine Spaltung nach dem Parteitag.“ Mit der neuen Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer, Generalsekretär Paul Ziemiak, dem neu gewählten Präsidium und dem Bundesvorstand sei die Union sehr gut aufgestellt.