Nachdem bereits Mitte Juli der heimische Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski die Berichterstatterin für Kultur im Haushaltsausschuss, Patricia Lips (CDU), im Landkreis Gotha begrüßen durfte, besucht nun der Berichterstatter der SPD, Johannes Kahrs, den Landkreis. „Die geplante Schlösserstiftung Mitteldeutschland ist ein sinnvolles Konstrukt, um den Freistaat Thüringen und das Land Sachsen-Anhalt bei  ihrer Aufgabe der Kulturförderung zu unterstützen. Dass die Schlösser Friedenstein (Gotha) und Reinhardsbrunn (Friedrichroda) dort eine neue Heimat finden sollen, begrüße ich. Ich werbe ferner dafür, Schloss Friedrichswerth (Landgemeinde Nessetal) in die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten zu überführen. In der Thüringer Stiftung werden durch die neue Mitteldeutsche Stiftung „Plätze frei“. Für Schloss Reinhardsbrunn bedarf es dringend eines Nutzungskonzepts. Ich bedauere, dass die Thüringer Staatskanzlei die lokalen Akteure vor Ort dazu nur unzureichend einbezieht. Leider wird Johannes Kahrs (SPD) das Schloss Reinhardsbrunn nicht besuchen, ich hoffe aber, dass auch er Sondermittel des Bundes im Bedarfsfall unterstützt“, so Tankred Schipanski.

Der Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung hat am Mittwoch (24.07.2019) in einer Sondersitzung die Auswahlentscheidung zum Standort der Forschungsfabrik Batterie thematisiert, die in die Kritik geraten war. Hierzu befragten die Parlamentarier Bundesministerin Anja Karliczek.

Der Thüringer Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) kommentiert die Sitzung wie folgt:

„Es war eine aufschlussreiche Sitzung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Batterieforschung in umfangreicher Art und Weise. 600 Mio. Euro wurden in den vergangenen Jahren aufgewandt. Nunmehr werden nochmals 500 Mio. Euro investiert, die insbesondere der Fraunhofer Gesellschaft zugutekommen. Mit Blick auf die strittige Frage der Standortentscheidung zur Batteriezellenforschungsfabrik wurde deutlich, dass es keinen offenen Wettbewerb gab, sondern nur ausgewählte Forschungsstandorte angeschrieben wurden. Laut Aussagen des Ministeriums wurde der abschließende Standort nur am Grad der Exzellenz entschieden, ohne dass strukturpolitische Erwägungen eine Rolle spielten.