Der Bundestagsabgeordnete und Bildungspolitiker Tankred Schipanski (CDU) erteilt den Forderungen der Kultusministerkonferenz (KMK) nach einem millionenschweren Zuschuss für die Bildungspolitik eine klare Absage. Der Präsident der KMK, Niedersachsens Kultusminister Bernd Althusmann, hatte kürzlich eine Umverteilung von Mehrwertsteuerpunkten vom Bund auf die Länder postuliert, um damit den Ausbau der frühkindlichen Bildung zu finanzieren. Der Bund wolle die Länder, die zunehmend bei der Bildungsfinanzierung überfordert seien, gerne unterstützen, erklärte Schipanski.

Anlässlich des diesjährigen Kindertages (1. Juni) besuchte der heimische Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte „Bummi“ in Gotha. Gemeinsam mit den Kindern führte Leiterin Cornelia Dobbert den Bildungspolitiker durch die Räumlichkeiten der Einrichtung, die mit Geldern aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung renoviert worden war. Schipanski sagte, dass er sich sehr freue, dass die Gelder aus dem Konjunkturpaket II sehr gut in den Einrichtungen zu Gunsten unserer Kinder verwendet werden.

Nach einem Fachgespräch des Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung und des Innenausschusses bilanziert der Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski, dass Deutschland auf die Folgen eines langdauernden Stromausfalls nicht ausreichend vorbereitet sei. Das gehe aus einer aktuellen Studie des Büro für Technikfolgenabschätzung zur Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften hervor. „Schon nach wenigen Tagen Stromausfall könnte die Versorgung der Bevölkerung nicht mehr sichergestellt werden. Ein etwa zweiwöchiger, regional übergreifender Stromausfall würde zu einem Kollaps der gesamten Gesellschaft führen, weil unsere Lebens- und Arbeitswelt fast vollständig von elektrischen Geräten durchdrungen ist“, fasste Schipanski die Ergebnisse des Expertengesprächs zusammen.

Im Rahmen seiner Kindergipfel-Tour lud der heimische Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski den Gothaer Kinderrat zu einer auswärtigen Sitzung in die Versammlungsräume der CDU-Kreisgeschäftsstelle ein. Damit kam er einer Kernforderung des Zukunftsvertrages, der beim letzten Kindergipfel in Gotha erarbeitet worden war, nach, die besagt, dass Politiker den Kindern mehr zuhören sollten. Schipanski stand den Fragen der 15 Kinder und Jugendlichen Rede und Antwort und diskutierte mit ihnen zu Themen, die sie besonders interessierten.