Bei der gestrigen Debatte zum dritten nationalen Bildungsbericht im Deutschen Bundestag warben die Politiker der christlich-liberalen Koalition für einen modernen Föderalismus in der Bildungspolitik. „Der Bund muss eine koordinierende Funktion im Bildungssektor übernehmen können. Wir wollen Schule von der Qualität der Bildung, also von Lehrinhalten und Leistungsstandards aus, denken und nicht aus Sicht der Schulstruktur. Schlüsselelemente dafür sind stärkere Vergleichbarkeit von Bildungsinhalten und eine Festlegung auf gemeinsame Kompetenzstandards“ betont Schipanski, selbst Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung.

Nach der heutigen Debatte der Ergebnisse des Nationalen Bildungsberichtes 2010 im Deutschen Bundestag zieht der Thüringer Abgeordnete Tankred Schipanski (CDU) Bilanz. „Viele der im Bildungsbericht aufgeführten Kennzahlen bestätigen, dass wir auf dem richtigen Weg in die Bildungsrepublik Deutschland sind“, stellt Schipanski fest. So sei die Schulabbrecherquote kontinuierlich gesunken, während die Studienanfängerquote mit 43 Prozent einen neuen Rekord erreicht hat. Auch in den ostdeutschen Ländern sind trotz der demographischen Entwicklung weiterhin steigende Anfängerzahlen zu verzeichnen.

Der heimische Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) hat eine gute Nachricht für die Mehrgenerationenhäuser der Region: Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend schreibt in diesem Jahr ein Folgeprogramm zur Förderung aus. Da die fünfjährige Förderung der ersten Häuser in diesem Jahr auslaufe, solle eine neue Förderperiode aufgelegt werden, erklärte Schipanski.