Schipanski: Zeitfenster für Millionen-Offerte des Bundes schließt sich

Der Thüringer CDU-Bundestagsabgeordnete und Haushaltspolitiker Tankred Schipanski drängt auf Tempo bei dem Thema Mitteldeutsche Schlösser-Stiftung. „Die Chance auf zusätzliche 100 Millionen Euro Bundesmittel zur Sanierung unserer Schlösserlandschaft sollte sich der Freistaat nicht entgehen lassen. Dieses Angebot abzulehnen wäre unklug, zumal es auch als Startschuss für ein längerfristiges Engagement diskutiert wird. Wir brauchen in der Debatte sehr zeitnah eine klare Positionierung des Landes Thüringen, denn sonst schließt sich das Zeitfenster für die Bundesförderung“, macht Schipanski deutlich.

Nachdem bereits Mitte Juli der heimische Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski die Berichterstatterin für Kultur im Haushaltsausschuss, Patricia Lips (CDU), im Landkreis Gotha begrüßen durfte, besucht nun der Berichterstatter der SPD, Johannes Kahrs, den Landkreis. „Die geplante Schlösserstiftung Mitteldeutschland ist ein sinnvolles Konstrukt, um den Freistaat Thüringen und das Land Sachsen-Anhalt bei  ihrer Aufgabe der Kulturförderung zu unterstützen. Dass die Schlösser Friedenstein (Gotha) und Reinhardsbrunn (Friedrichroda) dort eine neue Heimat finden sollen, begrüße ich. Ich werbe ferner dafür, Schloss Friedrichswerth (Landgemeinde Nessetal) in die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten zu überführen. In der Thüringer Stiftung werden durch die neue Mitteldeutsche Stiftung „Plätze frei“. Für Schloss Reinhardsbrunn bedarf es dringend eines Nutzungskonzepts. Ich bedauere, dass die Thüringer Staatskanzlei die lokalen Akteure vor Ort dazu nur unzureichend einbezieht. Leider wird Johannes Kahrs (SPD) das Schloss Reinhardsbrunn nicht besuchen, ich hoffe aber, dass auch er Sondermittel des Bundes im Bedarfsfall unterstützt“, so Tankred Schipanski.