Bund finanziert Digitalisierung der Bestände

Auf Vorschlag der Großen Koalition erhält die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha Bundesmittel in Höhe von insgesamt 14,239 Mio. Euro aus dem Bereich der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, Monika Grütters (CDU). 442.000 Euro sind für das Jahr 2020 vorgesehen, die weiteren 13,797 Mio. Euro im Rahmen von Verpflichtigungsermächtigungen bis 2027.

Diese Bundesmittel hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages am Donnerstag während seiner Bereinigungssitzung zum Bundeshaushalt 2020 bewilligt für das Projekt Sammlungserfassung und Digitalisierung der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha. Das gab der CDU-Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages, Tankred Schipanski bekannt: „Ich freue mich sehr über die Bundesmittel, die die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha im Rahmen dieses wichtigen Projektes zur Digitalisierung seiner Sammlungsbestände erhält. Diese Förderung war den Koalitionspartnern, Union und SPD, ein sehr wichtiges Anliegen. Das Schloss Friedenstein ist eines unserer kulturellen Wahrzeichen, auf das wir ungemein stolz sind. Es ist fester Bestandteil des Kultur- und Kunststandortes Gotha.“

Der Deutsche Bundestag diskutiert gegenwärtig eine Reform des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) sowie die Weiterentwicklung des Aufstiegsfortbildungsgesetzes (AFBG). Beide Gesetze haben unmittelbare Auswirkung auf die Arbeit der Fachschule für Bau, Wirtschaft und Verkehr Gotha. Der heimische Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) besuchte daher die Fachschule, um sich mit den Abteilungsleitern Elke Göring-Rasch und Dr. Günter Krause darüber auszutauschen.