Das Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt (FZG) mit Sitz im Schloss Friedenstein kann mit mehr als 717.000 Euro Bundesmitteln aus dem Etat des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) rechnen. Das gab der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete und Bildungspolitiker Tankred Schipanski bekannt. „Ich freue mich über die Bundesmittel für das FZG. Das FZG ist eine der führenden Forschungseinrichtungen im Bereich der Kultur- und Wissensgeschichte der Neuzeit und leistet mit seiner Arbeit einen entscheidenden Beitrag zur Förderung des Wissenschaftsstandortes Deutschland. Mit dem Vorhaben „Karten – Meere. Für eine Geschichte der Globalisierung vom Wasser aus“ ermöglicht das FZG auf Grundlage von See- und Meereskarten einen einzigartigen Blick auf die Entstehung der heutigen globalen Welt“, so der Thüringer Bundestagsabgeordnete.

Die Mühlberger Ringer sind einer der erfolgreichsten Vereine in Thüringen. Vor kurzem noch besuchte ich die 20. Auflage des „Drei Gleichen Turnier“ in Mühlberg. Zudem gewann Vereinsmitglied David Bardt den Nachwuchsförderpreis des Landkreises Gotha.

Schipanski besucht Landespolizeidirektion Erfurt

Erfurt. Aus Sicht von Experten ließ sich der Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) die aktuelle Situation der Rückführungen von abgelehnten Asylbewerbern erläutern. Dazu besuchte er vergangene Woche die Polizeidirektion Erfurt, wo er das gemeinsame Gespräch mit Polizeidirektor Dirk Löther, Polizeioberrat Thorsten Wünsche, dem zuständigen Leiter im Sachgebiet Ordnungs- und Schutzangelegenheiten und Heike Langguth, Leiterin der Thüringer Bereitschaftspolizei sowie Mathias Reinhardt vom Landesverwaltungsamt suchte.

Die aktuelle Rückführungsquote für abgelehnte Asylbewerber liege in Thüringen derzeit bei nur knapp unter 50 Prozent. Dies zeige einmal mehr, dass hier weiterer Handlungsbedarf besteht. „Asylbewerber, die keinen Anspruch auf Asyl haben, müssen die Bundesrepublik verlassen“, stellt der Abgeordnete im Hinblick auf die rot-rot-grüne Landesregierung. Dies gelte auch für die Rückführung von Flüchtlingen nach der Dublin-Verordnung. „Insbesondere personell müssen die Behörden, allen voran die Landespolizei, das Landesverwaltungsamt, die Landratsämter und die Gerichte, aufgestockt werden“, unterstrich Schipanski. Dies gelte aber auch für die Bundespolizei, bei der mit dem Bundeshaushalt 2018 Tausende neue Stellen geschaffen wurden.