Der Bund investiert in den nächsten fünf Jahren acht Millionen Euro in den Standortübungsplatz Ohrdruf. Das verkündete Bundesverteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen bei ihrem Besuch im Landkreis Gotha am Dienstag (9. August 2016). Die Mittel sollen insbesondere für den Umbau der Standortschießanlage eingesetzt werden. Mit den Investitionen wird die Ausbildung der Soldaten des Aufklärungsbataillons 13 unterstützt, das in der Gothaer Friedensteinkaserne stationiert ist.

„Die millionenschweren Investitionen sind ein klares Bekenntnis zum Standortübungsplatz Ohrdruf. Sie unterstreichen auch die hervorragende Ausbildungsarbeit, die hier geleistet wird und in Zeiten steigender Anforderungen an die Truppe unverzichtbar ist“, betonte der Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU). Die Soldaten üben in Ohrdruf derzeit für bevorstehende Auslandseinsätze in Afghanistan und Mali. „Ich freue mich über diese Kehrtwendung binnen fünf Jahren“, fügte Landrat Konrad Gießmann hinzu. „2011 noch sollte der Übungsplatz in Ohrdruf komplett aufgegeben werden, heute ist er ein Standortübungsplatz, in den die Bundeswehr sogar wieder erhebliche Beträge investiert. Das Areal in militärischer Hand und damit in verantwortungsbewusster Nutzung zu belassen, ist ganz im Sinne des Landkreises.“

Datei herunterladen  Schipanski trifft Kommandeur des Aufklärungsbataillons  |  11. Dezember 2015  

Dank für Flüchtlingshilfe
Am Mittwoch (09.12.2015) trafen sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski und der Kommandeur des Aufklärungsbataillons 13, Oberstleutnant Wolfgang Gabriel in der Gothaer Friedensteinkaserne zu einem Gedankenaustausch. Anlass war unter anderem, dass der Bundestag in der vergangenen Woche ein weiteres Auslandsmandat beschlossen hat, dass für die Bundeswehr neben den bestehenden Aufgaben eine weitere Herausforderung darstellt.

Schipanski dankte Gabriel bei seinem Besuch auch für den Einsatz der Gothaer Soldaten in den Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge in Gotha und Ohrdruf. „Ohne das Know-How und die Erfahrung der Bundeswehr wäre ein ordentlicher Betrieb in den Thüringer Einrichtungen stellenweise nicht vorstellbar“. Die Unterstützung der Soldaten dürfe die Landesregierung nicht von der Verantwortung entbinden, selbst für das notwendige Fachpersonal in den Einrichtungen zu sorgen, so der Abgeordnete.