Schipanski: „Wir sollten uns alle mit der eigenen Spendenbereitschaft auseinandersetzen“

Am Donnerstag (16.01.2020) debattierte der Deutsche Bundestag über das Thema Organspende. Zwei Gesetzesentwürfe standen zur Wahl, die über Parteigrenzen hinweg entstanden sind. Die Mehrheit der Abgeordneten entschied sich dabei für die Zustimmungslösung, die sogenannte Widerspruchslösung wurde abgelehnt.

Der heimische Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) nimmt dazu wie folgt Stellung: „Angesichts dessen, dass rund 10.000 vom Tode bedrohte Menschen in Deutschland auf ein Spenderorgan warten, halte ich es für zumutbar, dass man sich einmal im Leben mit der eigenen Spendenbereitschaft befassen und gegebenenfalls widersprechen muss. Deshalb hatte ich nach reiflicher Überlegung für die doppelte Widerspruchslösung gestimmt. Ich bedaure sehr, dass dieser Entwurf keine Mehrheit fand, denn die Zustimmungslösung ändert aus meiner Sicht kaum etwas an der aktuellen Lage. Wir müssen aber die Zahl der Organspender erhöhen, um mehr Menschenleben zu retten. Deshalb sollten wir uns alle wenigstens einmal mit dem Thema Organspende auseinandersetzen.“

Bewerbung noch bis zum 17. Januar 2020 möglich

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski ruft medieninteressierte Jugendliche aus Thüringen zwischen 16 und 20 Jahren dazu auf, sich um die Teilnahme am Jugendmedienworkshop 2020 im Deutschen Bundestag zu bewerben. „Der Workshop ist für junge Nachwuchsjournalisten eine einmalige Chance, den Berliner Politikbetrieb und die Arbeit der Hauptstadtpresse hautnah kennenzulernen und wertvolle Kontakte zu knüpfen“, so Schipanski. Bewerbungsschluss ist der 17. Januar 2020. Der Workshop findet statt vom 21. bis 28. März 2020 im Deutschen Bundestag in Berlin.

Belange von Jägern und Sportschützen berücksichtigt

Am 13. Dezember 2019 hat der Deutsche Bundestag eine Änderung des Waffenrechts beschlossen, die aufgrund der nach den Anschlägen 2015 in Paris verschärften EU-Feuerwaffenrichtlinie notwendig wurde. Trotz der bereits hohen Standards des deutschen Waffenrechts bestand in einigen Punkten Handlungsbedarf. Mit dem nun beschlossenen Gesetz ist – vor allem aufgrund des Einsatzes der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag – ein guter Ausgleich zwischen den Sicherheitsinteressen der Allgemeinheit und den berechtigten Belangen von Jägern, Sportschützen und Waffensammlern gelungen. Das neue Waffenrecht bringt mehr Sicherheit. Zugleich verhindern wir, dass Jäger und Sportschützen unter Generalverdacht gestellt oder unnötig mit Bürokratie belastet werden.

Stadt erhält Bundesmittel und wird Modellregion für die Mobilität von morgen

Die Stadt Ilmenau ist erfolgreich beim 5G-Innovationswettbewerb des Bundesverkehrsministeriums. Sie erhält rund 79.000 Euro Fördermittel für die Erarbeitung eines Konzepts für die Mobilität von morgen. Das gab der Ilmenauer Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) bekannt.

„Die Bundesförderung ist eine tolle Nachricht für unsere Region. Die Stadt Ilmenau hat damit die Chance, Modellregion für die Mobilität von morgen zu werden. 5G, der schnelle Mobilfunkstandard der nächsten Generation, bietet ganz neue Möglichkeiten der Mobilität. Bezogen auf einen städtischen Raum mit großer Ausdehnung werden diese künftig in Ilmenau erforscht und erprobt“, freute sich der Digitalpolitiker Schipanski. In Absprache mit Oberbürgermeister Daniel Schultheiß hatte er beim Bundesverkehrsministerium für das Projekt geworben. Am 19. Dezember werden die Zuwendungsurkunden in Berlin übergeben.