Bundestag beschließt Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes

Der Deutsche Bundestag beschließt am Donnerstagnachmittag (19.12.2019) eine Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes. Diese enthält wichtige Neuregelungen zum Umgang mit dem Wolf und damit einhergehenden Konflikten. Der Thüringer Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) erklärt hierzu:

„Die Wolfspopulation in Deutschland wächst stetig. Wie wir in Thüringen grade wieder erleben, häufen sich damit auch Risse von Nutz-und Weidetieren dramatisch. Sie ängstigen die Menschen und bringen die Nutztierhalter in Existenznot. Auf diese Konflikte müssen wir konsequent reagieren. Das tun wir jetzt mit der Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes und legen neue Regelungen zum Umgang mit dem Wolf fest. Unser Ziel als Union ist es dabei, Menschen-, Herden- und Artenschutz in Einklang zu bringen.“

Stadt erhält Bundesmittel und wird Modellregion für die Mobilität von morgen

Die Stadt Ilmenau ist erfolgreich beim 5G-Innovationswettbewerb des Bundesverkehrsministeriums. Sie erhält rund 79.000 Euro Fördermittel für die Erarbeitung eines Konzepts für die Mobilität von morgen. Das gab der Ilmenauer Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) bekannt.

„Die Bundesförderung ist eine tolle Nachricht für unsere Region. Die Stadt Ilmenau hat damit die Chance, Modellregion für die Mobilität von morgen zu werden. 5G, der schnelle Mobilfunkstandard der nächsten Generation, bietet ganz neue Möglichkeiten der Mobilität. Bezogen auf einen städtischen Raum mit großer Ausdehnung werden diese künftig in Ilmenau erforscht und erprobt“, freute sich der Digitalpolitiker Schipanski. In Absprache mit Oberbürgermeister Daniel Schultheiß hatte er beim Bundesverkehrsministerium für das Projekt geworben. Am 19. Dezember werden die Zuwendungsurkunden in Berlin übergeben.

Schipanski: Nutztierhalter nicht allein lassen

Nachdem die Ohrdrufer Wölfin und ihr Rudel erneut Schafe gerissen hat, fordert der Thüringer Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) die Landesregierung zum Handeln auf: „Das Thüringer Umweltministerium kann nicht länger die Augen davor verschließen, dass die zahlreichen Wolfsattacken auf Schafe und andere Nutztiere Realität sind. Sie ängstigen die Menschen und bringen die Nutztierhalter in Existenznot. Sie allein zu lassen ist nicht länger hinnehmbar, die Umweltministerin muss endlich handeln.“