Klare Beschlusslage gegen Zusammenarbeit mit der AfD

Zu der Debatte um das Papier mit dem Titel „Appell konservativer Unionsmitglieder in Thüringen“, nimmt der Thüringer Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der CDU Ilm-Kreis Tankred Schipanski wie folgt Stellung:

„Nachdem sich der CDU-Landesvorsitzende gemeinsam mit dem Landesvorstand am Tag nach der Wahl klar gegen eine Kooperation mit AfD und der Linkspartei ausgesprochen hat, überrascht es mich sehr, dass einige Thüringer CDU-Politiker diese Debatte jetzt wieder neu eröffnen. Dieses Verhalten schadet der CDU weit über die Grenzen Thüringens hinaus. Ich erwarte mehr Verantwortungsbewusstsein, insbesondere von unseren Amts- und Mandatsträgern.

Kein Verständnis für die Öffnung des CDU-Landesverbandes Brandenburg gegenüber einer möglichen Zusammenarbeit mit der Linkspartei bei Thüringer-Bundestagsabgeordneten Mit großem Erstaunen und Unverständnis reagiert der Thüringer CDU-Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski auf die Äußerungen des Landesvorsitzenden der CDU Brandenburg, Ingo Senftleben. Dieser hat jüngst angegeben, dass er im Falle, dass die CDU stärkste Kraft bei den bevorstehenden Landtagswahlen in Brandenburg im Herbst 2019 wird, Gespräche auch mit der Linken nicht ausschließen wird.

Schipanski enttäuscht von Kandidatur Müllers für die AfD Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski zeigt sich enttäuscht davon, dass der Vorsitzende der VG Fahner Höhe, Stephan Müller, für die AfD bei den Landratswahlen antritt. „Es ist erschreckend genug, dass sich ein amtierender VG-Chef vor den Karren der AfD spannen lässt, dann muss Herr Müller aber auch dafür einstehen, dass er jetzt das Gesicht einer rechtspopulistischen Partei ist. Denn seinen Erklärungsversuch lasse ich nicht durchgehen: Die AfD ist zwar eine Partei von gestern, aber sicher nicht die CDU von gestern. Sie hat rein gar nichts mit christlich-konservativer Politik gemein.