[download id="941"] Koalitionsausschuss einigt sich bezüglich Netzausbau / Zweiter Abschnitt der Südwest-Kuppelleitung geht in Betrieb Am Mittwochabend (1. Juli) haben sich die Fraktionsspitzen der Großen Koalition in Berlin auf den Bau des sogenannten SuedLinks und der sogenannten Südost-Trasse geeinigt. Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat seinen Widerstand aufgegeben und damit den Transportbedarf von Nord nach Süd anerkannt. Der Koalitionsausschuss bekräftigte, bei den Nord-Süd-Stromautobahnen bestehende Trassen stärker als bisher vorgesehen zu nutzen. „Es bleibt bei dem Grundsatz: Der Ausbau bestehender Trassen geht vor Neubau. Deshalb, und weil Thüringen mit der Südwestkuppelleitung seinen Teil zum Gelingen der Energiewende beigetragen hat, bedarf es meiner Ansicht nach keines Neubaus einer 380-KV-Leitung zwischen Altenfeld und Grafenrheinfeld (P44)“, sagte der Thüringer Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU).

[download id="715"] Schipanski sieht Thüringens Anteil an der Energiewende als ausreichend an Der Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) traf sich heute mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung des Netzbetreibers 50Hertz Boris Schucht. Dabei machte der Thüringer Abgeordnete deutlich, dass die Schmerzgrenze beim Netzausbau in Südthüringen inzwischen erreicht sei: „Unstrittig ist der grundsätzliche Bedarf beim Netzausbau, wie er im Bundesbedarfsplan festgestellt wurde. Es kann aber nicht sein, dass die Last des Netzausbaus einseitig von Thüringen getragen wird. Wir haben bereits mit der 380-KV-Leitung Vieselbach-Altenfeld-Redwitz unseren Anteil zum Gelingen der Energiewende beigetragen.“