[download id="1113"] Vergangene Woche beschloss das Kabinett den Gesetzentwurf zur Novelle des EEG. Am Donnerstag (16. Juni 2016) besuchte der Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) den Windenergieanlagenhersteller Enercon im Landkreis Gotha und führte dort Gespräche mit dem Leiter des Standorts Dirk Peter Brandt. Kernpunkt der EEG-Reform ist die konsequente Anwendung des Ausschreibungsprinzips für Windstrom. Lediglich kleine Anlagen unter 750 Kilowatt bleiben ausgenommen. Schipanski begrüßt diesen Ansatz: „Als Große Koalition halten wir an unseren sehr ehrgeizigen Plänen fest, die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. Wenn wir gleichzeitig Energie für den Verbraucher in Deutschland bezahlbar halten wollen, dann geht das nur mit mehr Vertrauen in marktwirtschaftliche Funktionsweisen. Durch die Ausschreibungen erreichen wir zwei Dinge. Zum einen können wir genau steuern wie hoch der Ausbau in einem Jahr ausfällt. Damit schaffen wir nicht zuletzt Planungssicherheit für die Unternehmen die Windanlagen bauen. Zum anderen sinken dadurch die Kosten für die Stromverbraucher. Wie immer bei EEG-Novellen wird es nun schwierige Debatten im Parlament geben. Dabei werden wir insbesondere eine faire Lösung für EEG-Projekte finden, die bereits begonnen wurden. Es ist nun Aufgabe der Landesregierung über angemessene Abstandsregelungen und Genehmigungsverfahren sicherzustellen, dass unsere Thüringer Landschaft nicht über Gebühr unter dem Zubau von Windkraftanlagen leidet“, erläutert der Abgeordnete.

[download id="756"] Schipanski lobt Woche der erneuerbaren Energien im Ilm-Kreis Der Bundestag berät am Donnerstag erstmals die geplante Reform des Erneuerbare Energien-Gesetzes (EEG). „Eine erfolgreiche Energiewende muss Bezahlbarkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit vereinen. Deshalb brauchen wir die EEG-Reform“, so der Thüringer Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU). Ziel ist es, den weiteren Kostenanstieg zu bremsen, den Ausbau der erneuerbaren Energien planvoll zu steuern und erneuerbaren Energien stärker an den Markt heranzuführen.