[download id="1039"] Schipanski: Praxisnahe Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen Eines von bundesweit zehn benannten Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren wird in Ilmenau entstehen. Das gab am Donnerstag das Bundeswirtschaftsministerium bekannt. Das Kompetenzzentrum unter Federführung der TU Ilmenau ist Teil der neuen Förderinitiative „Mittelstand 4.0 - Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“ und kann in den nächsten drei Jahren mit Fördermitteln von maximal bis zu zwei Millionen Euro pro Jahr rechnen. Die Förderinitiative hat ein Gesamtvolumen von 28 Millionen Euro. Der Thüringer Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski, Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Ausschuss Digitale Agenda erklärt hierzu: „Die Thüringer Wirtschaft kann enorm von dem neuen Kompetenzzentrum in Ilmenau profitieren: Hier erhalten mittelständische Unternehmen und Handwerksbetriebe künftig praxisnahe Unterstützung bei Fragen rund um die Digitalisierung und Anwendung von Industrie 4.0-Technologien. Die Kompetenzzentren stellen Anschauungs- und Erprobungsmöglichkeiten bereit, bündeln Wissen und vernetzen. Sie sollen dazu beitragen, die Chancen der Digitalisierung optimal zu nutzen und die Digitale Agenda umzusetzen. Um diese fünf weiteren Kompetenzzentren im Rahmen der Förderinitiative einrichten zu können, hatten wir den entsprechenden Titel im Bundeshaushalt 2016 zuletzt weiter erhöht.“

[download id="1017"] Vier Praxisbeispiele aus Thüringen Auf einer Online-Landkarte (http://www.plattform-i40.de/) präsentierte die Plattform Industrie 4.0 beim Nationalen IT-Gipfel der Bundesregierung am 18. Und 19. November rund 200 Praxisbeispiele aus der Industrie 4.0. Sie zeigen, wo in Deutschland Industrie 4.0 schon heute zum Betriebsalltag gehört. Mit dabei sind auch vier Beispiele aus Thüringen, unter anderem ein 3D Nano Drucker der Firma TETRA in Ilmenau. „Wir wollen vor allem dem Mittelstand den Zugang zu Industrie 4.0 erleichtern. Kleine und mittlere Unternehmen haben meist nur begrenzte eigene Forschungskapazitäten. Die Praxisbeispiele sollen sie bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle unterstützen, indem sie zeigen, was schon heute möglich ist. Die zahlreichen Praxisanwendungen von Industrie 4.0-Technologien belegen, dass Deutschland beim Thema Industrie 4.0 führend ist“, erklärt der Thüringer CDU-Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski, Obmann im Ausschuss Digitale Agenda.

[download id="1013"] Letzte Woche haben wir uns mit unserem Koalitionspartner auf mehrere Maßnahmen zur Flüchtlingspolitik verständigt: Der Familiennachzug soll für Antragsteller mit subsidiärem Schutz für zwei Jahren ausgesetzt werden. Zu Beginn dieser Woche wurde intensiv darüber diskutiert, für welchen Personenkreis das gilt. Angesichts unserer begrenzten Aufnahmekapazität halte ich den Vorstoß des Bundesinnenministers, den Flüchtlingsstatus syrischer Flüchtlinge anzupassen, für den richtigen Weg. Die Union wird weitere Maßnahmen beraten und die bisherigen evaluieren. Welche Themen in der vergangenen Sitzungswoche noch auf der politischen Tagesordnung standen, erfahren Sie im Folgenden.