[download id="863"] Bundestag gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus Der Bundestag hat am Dienstag, 27. Januar 2015, in einer Gedenkveranstaltung der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Anlass war der 70. Jahrestag der Befreiung des deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch sowjetische Truppen. „70 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz wächst die zeitliche Distanz der jüngeren Generation. Daher wird es noch wichtiger, dass die Erinnerung im Geschichtsunterricht einen festen Platz hat. Das ist Teil unserer Verantwortung“, sagte der Bundestagsabgeordnete und Bildungspolitiker Tankred Schipanski (CDU). „Unserer historischen Verantwortung gerecht zu werden bedeutet auch, sich den humanitären Herausforderungen der Gegenwart zu stellen. Das gilt insbesondere auch für die Aufnahme von Flüchtlingen, die bei uns in Thüringen Schutz vor Verfolgung und Gewalt in ihrer Heimat suchen“, so der Abgeordnete weiter.

Am 27. Januar wird in ganz Deutschland der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gedacht. Der Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz jährt sich in diesem Jahr zum 68. Mal. „Der 27. Januar ist ein Datum, das uns mahnt, uns dafür einzusetzen, dass in Deutschland alle Menschen sicher und ohne Angst miteinander leben können. Die Mordserie der Terrorgruppe NSU hat uns auf grausame Weise gezeigt, dass wir dieses Ziel trotz des Einsatzes vieler engagierter Bürger noch nicht erreicht haben“, sagte der Thüringer Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU), der Mitglied im Untersuchungsausschuss NSU des Bundestages ist.