Der heimische Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) traf sich am Mittwoch (15. März 2017) mit Mitgliedern der Bürgerinitiative zur Ortsumfahrung Siebleben. Als Referenten konnte der Abgeordnete Dr. Wolfram Eberhardt, Abteilungsleiter bei der DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) gewinnen. Gemeinsam informierten sie über die jüngste Entwicklung seit der Verabschiedung des Bundesverkehrswegeplans 2030 Ende letzten Jahres im Deutschen Bundestag. Danach ist im Bundesverkehrswegeplan nicht nur die Ortsumfahrung Siebleben mittels Neubau der „alten“ Bundesstraße 7 geplant, sondern insbesondere auch die Verknüpfung der beiden Bundesstraßen B 247 und B 7 in der Tallage in Gotha. Somit profitiert nicht nur Siebleben vom Bundesverkehrswegeplan, sondern insbesondere auch die Kernstadt Gotha. Das Projekt wurde in die Kategorie „vordringlicher Bedarf“ eingestuft und wird unter der Projektnummer 1297 Th bearbeitet. Am 7. April 2017 wird es zu den Planungen ein erstes Treffen bei der Stadtverwaltung Gotha mit allen beteiligten Behörden geben, um die Umsetzung des Straßenbauprojekts zu besprechen.

Gute Nachrichten aus dem Bundesverkehrsministerium: Noch 2016 können weitere Straßenprojekte für den Bau freigegeben werden - darunter auch die Ortsumfahrung Tüttleben. Der Bund stellt dafür 9,1 Millionen Euro zur Verfügung. Das teilte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) dem heimischen Bundestagsabgeordneten Tankred Schipanski (CDU) am Freitagvormittag bei einer Vorstellung der Baufreigaben persönlich in Berlin mit. „Durch den Neubau der Ortsumfahrung Tüttleben kann der starke Durchgangsverkehr reduziert und die Verkehrssicherheit erheblich verbessert werden. Wir haben in dieser Legislaturperiode einen Investitionshochlauf gestartet, der die Mittel für den Erhalt und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur auf ein Rekordniveau steigert. Ich freue mich, dass davon auch die Menschen in der Gemeinde Tüttleben profitieren werden“, so Schipanski.

[download id="1103"] Der Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) fordert die Unterstützung der Thüringer Landesregierung für die Ortsumfahrung Gehren. Diese ist im aktuellen Entwurf des Bundesverkehrswegeplans bisher nur in die Kategorie „Weiterer Bedarf“ eingestuft, nicht in den vordringlichen Bedarf. „Die Verkehrsbelastung in der Stadt Gehren ist seit Jahren sehr belastend. Hier besteht dringender Handlungsbedarf. In der Stellungnahme der rot-rot-grünen Thüringer Landesregierung zum Bundesverkehrswegeplan findet sich jedoch keine Unterstützung für die Ortsumfahrung Gehren. Das ist enttäuschend“, so Schipanski. Der Abgeordnete selbst hat gegenüber dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) um eine erneute Bewertung des Projektes 112 B 88 OU Gehren - Pennewitz gebeten und eine entsprechende Stellungnahme abgegeben. „Ich würde es begrüßen, wenn die Landrätin nicht immer nur über die Medien Richtung Bund kommuniziert, sondern auch bei ihren Parteikollegen in der Landesregierung um die notwendige Unterstützung wirbt. Der Freistaat muss sich klar zu der Ortsumfahrung bekennen“, so Schipanski.