Schipanski und Bühl zu Gast in Friedrichroda Der Thüringer Wald ist eine Säule des Tourismus im Freistaat. Allein die Region Friedrichroda-Tabarz-Finsterbergen verzeichnet pro Jahr über 700.000 Übernachtungen, 380.000 davon entfallen auf den heilklimatischen Kurort Friedrichroda. Ein guter Grund für den heimischen Bundestagsabgeordneten Tankred Schipanski und den tourismuspolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Andreas Bühl, sich am Donnerstag (06.10.2016) bei Falk Ortlepp, dem ersten Beigeordneten der Stadt, und Kurdirektor Hagen Schierz über die touristischen Entwicklungen in der Region auszutauschen. „Der Thüringer Wald muss noch stärker vom Freistaat vermarktet werden, derzeit liegt der Fokus zu einseitig auf dem Städtetourismus. Das Beispiel Friedrichroda zeigt, dass attraktive Angebote da sind, sei es der E-Bike-Tourismus oder heilklimatische Anwendungen. Die Verantwortlichen in Stadt- und Kurverwaltung haben wirklich gute Arbeit geleistet “, so Schipanski.

Schipanski und Bühl besuchen Thüringer Informationszentrum Spiritueller Tourismus in Reinhardsbrunn Nicht nur das Reformationsjubiläum 2017 erinnert daran – Thüringen hat eine große geistige und geistliche Tradition, die zunehmend für den Tourismus erschlossen wird. Das gilt auch für Reinhardsbrunn, hier betreibt der Verein Kirche und Tourismus e.V. seit 2011 das Thüringer Informationszentrum Spiritueller Tourismus. Der heimische Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski und der tourismuspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Andreas Bühl trafen sich am Donnerstag (06.10.2016) mit dem Vereinsvorsitzenden, Pfarrer Christfried Boelter und Meik Schmidt, dem Geschäftsführer des Zentrums. „Das Reformationsjubiläum zieht Touristen aus aller Welt nach Thüringen. Dieses Potenzial gilt es über die Reformationsdekade hinaus zu sichern. Der Verein leistet dazu mit dem Angebot rund um das Informationszentrum einen wichtigen Beitrag“, unterstrich Schipanski.

Am kommenden Dienstag will das Thüringer Innenministerium seine Pläne für eine Gebietsreform vorstellen. Medienberichten zufolge prüft das Ministerium einen Zusammenschluss des Ilm-Kreises mit Saalfeld-Rudolstadt. Die CDU Ilm-Kreis lehnt das entschieden ab. „Die Union kämpft für den Erhalt des Ilm-Kreises und wehrt sich gegen eine Zwangsfusion. Es ist haarsträubend, wie die rot-rot-grüne Landesregierung in Sachen Gebietsreform vorgeht und dabei den Bürgerwillen konsequent missachtet“, stellt der Kreisvorsitzende Tankred Schipanski fest.