[download id="1085"] Der staatlich anerkannte Erholungsort Gehlberg am Schneekopf ist nicht zuletzt für seine Wintersportmöglichkeiten bekannt. Diese wurden im berühmten „Schneekopflied“ besungen, welches der Männerchor Luisenthal zu Beginn eines politischen Besuches am Montag (18. April 2016) in Gehlberg darbot. Doch wie kann das touristische Potenzial ganzjährig weiter ausgeschöpft werden? Diese Frage diskutierten am Montag der Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) und der Bürgermeister von Gehlberg, Hans Lehrke in der Gaststätte „Zur Linde“. Weitere Gesprächsteilnehmer waren die Landtagsabgeordneten Andreas Bühl und Jörg Thamm, der stellvertretende Bürgermeister Reiner Gier sowie Karl-Heinz Müller und Knut Vettrich als Vertreter der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT).

[download id="654"] Der heimische Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) rät dazu, den Wintersporttourismus in Thüringen nicht abzuschreiben. Eine Klimastudie des Thüringer Umweltministeriums kommt zu dem Ergebnis, dass die Winter im Freistaat mittelfristig wärmer würden. „Der Wintersport ist ein wichtiges Zugpferd für unseren regionalen Tourismus. Wir sollten ihn daher nicht aufgeben, uns wohl aber auf höhere Lagen mit größerer Schneewahrscheinlichkeit konzentrieren. Insofern ist eine erneute Prüfung des angedachten Skigebiets rund um den Schneekopf sinnvoll“, so Schipanski. Der Abgeordnete wird im September ein gemeinsames Gespräch mit der Gemeinde Gehlberg und dem Thüringer Umweltministerium führen, um die Chancen alpinen Wintersports in Gehlberg zu erörtern. Seiner Ansicht nach könne der Ilm-Kreis mit einem solchen Skigebiet langfristig punkten.