„Erinnerung an Holocaust hat festen Platz im Geschichtsunterricht“

Datei herunterladen  Erinnerung an Holocaust hat festen Platz im Geschichtsunterricht  |  28. Januar 2014  

Schipanski trifft Vorsitzenden des israelischen Bildungsausschusses
Der Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) traf am Montagabend (27. Januar 2014) den Vorsitzenden des israelischen Bildungsausschusses, Amram Mitzna, bei einem interparlamentarischen Zusammentreffen zum Gedenken an die Opfer des Holocaust in Krakau. Der Thüringer Bildungspolitiker tauschte sich mit seinem israelischen Kollegen darüber aus, welche Aufgabe dem Schulunterricht heute bei der Erinnerung an die Verbrechen der NS-Zeit zukommt.

„69 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz gibt es immer weniger Zeitzeugen und die zeitliche Distanz der jüngeren Generation wächst. Vor diesem Hintergrund wird es noch wichtiger, dass die Erinnerungskultur im Geschichtsunterricht einen festen Platz hat“, sagte Schipanski. Das Thema Holocaust sei in den Lehrplänen fest verankert. Aus der historischen Verantwortung heraus lege die deutsche Bildungspolitik einen Schwerpunkt darauf, Schülerinnen und Schüler für das Vergangene zu sensibilisieren und ihr Demokratieverständnis zu stärken. Dies werde auch von israelischer Seite anerkannt, sagte der Abgeordnete.

Auch die deutsche Kultusministerkonferenz war mit Präsidentin Sylvia Löhrmann und Generalsekretär Udo Michallik in Polen vertreten.