Große Chance für den Landkreis Gotha und den Ilm-Kreis
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat am 13. Februar 2019 seinen MINT-Aktionsplan veröffentlicht. Mit dem MINT-Aktionsplan werden neue und bereits laufende Maßnahmen im MINT-Bereich gebündelt und die MINT-Bildung deutschlandweit gestärkt. Der Begriff MINT bezieht sich auf Fächer, Bildungsmaßnahmen und Projekte in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Der Thüringer Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) begrüßt dies sehr: „Mit dem MINT-Aktionsplan wird eine langjährige Forderung der Union nach einer umfassenden MINT-Gesamtstrategie umgesetzt. Wir setzen damit ein starkes Zeichen für die MINT-Bildung in Deutschland. Mein Dank gilt an dieser Stelle den vielen Akteuren vor Ort, die mit ihren Projekten und Initiativen, einen unermesslichen Beitrag für die MINT-Bildung leisten und die Menschen auf kommunaler sowie regionaler Ebene tagtäglich dafür begeistern. Die Vermittlung von naturwissenschaftlichen, technischen und digitalen Grundkompetenzen ist gerade im digitalen Zeitalter unerlässlich. Umso mehr freut es mich, dass der Bund nun im Rahmen des MINT-Aktionsplans bis 2022 rund 55 Millionen in diesem Bereich investieren möchte.“

Bundestag will Grundgesetzänderung für Digitalpakt beschließen
Der Deutsche Bundestag will am Donnerstag (29.11.2018) die Grundgesetzänderung beschließen, die Grundlage für die Umsetzung des DigitalPakts Schule ist. Die Fraktionsspitzen von Union, SPD, FDP und Grünen hatten sich zuvor auf einen Entwurf für die Gesetzesänderung geeinigt. Die beiden Thüringer CDU-Bundestagsabgeordneten Tankred Schipanski, digitalpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, und Antje Tillmann, finanzpolitische Sprecherin der Unionsfraktion, erklären dazu:

Schipanski: „Bundesländer befinden sich in einer ausgezeichneten finanziellen Lage“
Laut aktueller Angaben des Bundesfinanzministeriums erzielten die Bundesländer bis Ende September 2018 einen Haushaltsüberschuss von 19, 6 Mrd. €. Die Haushaltssituation der Bundesländer verbessert sich um rund 6,9 Mrd. € gegenüber den entsprechenden Zeitraum des vorangegangenen Jahres. Das Bundesfinanzministerium teilte des Weiteren mit: „Die Einnahmen der Ländergesamtheit erhöhten sich gegen dem Vorjahr um 4, 7 %, während die Ausgaben nur um 2,3 % anstiegen“. Die Haushaltsituation der Bundesländer stellt sich auch Ende September 2018 äußerst positiv dar.