Praxisnahe Forschung aus Ilmenau bei Industrie gefragt

Datei herunterladen  Praxisnahe Forschung aus Ilmenau bei Industrie gefragt  |  4. März 2014  

Schipanski besucht Fraunhofer-Institutsteil AST
Der heimische Bundestagsabgeordnete und Forschungspolitiker Tankred Schipanski besuchte kürzlich den Fraunhofer-Institutsteil Angewandte Systemtechnik (AST) auf dem Ilmenauer „Vogelherd“. Die Wissenschaftler entwickeln anwendungsorientierte IT-Lösungen für Energie- und Wasserversorger und forschen unter anderem an autonomen Land- und Unterwasserfahrzeugen.

„Praxisnahe Anwendungen und IT-Lösungen sind in den heimischen wie internationalen Unternehmen sehr gefragt. Bei deren Entwicklung liegen die Fraunhofer Institute ganz weit vorne. Gerade das Ilmenauer AST glänzt mit sehr vielen und internationalen Industrieprojekten. Dabei ist es gut, dass auch heimische Unternehmen wie Otto Bock Projektpartner sind“, so Schipanski.

Der Leiter des Ilmenauer Institutsteils AST, Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, tauschte sich mit dem Abgeordneten über die Entwicklung seiner Forschungseinrichtung und die regulatorischen Rahmenbedingen aus. Als außeruniversitäre Forschungseinrichtung profitiert das AST von dem Wissenschaftsfreiheitsgesetz, das Schipanski als Berichterstatter im Jahr 2012 im Bundestag vorangetrieben hatte. Den Forschungseinrichtungen wurde damit mehr Flexibilität und Eigenverantwortung in den vier Kernbereichen Haushalt, Personal, Ausgründungen und Bauverfahren eingeräumt. „Mit dem Wissenschaftsfreiheitsgesetz tragen wir dazu bei, dass unsere Forschungsorganisationen international konkurrenzfähig bleiben, auch im Wettbewerb um Spitzenpersonal“, erläuterte Schipanski.

Der Ilmenauer Institutsteil AST gehört zum Fraunhofer Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB) mit Sitz in Karlsruhe und wird im Jahr 2015 sein 20-jähriges Jubiläum begehen. Der Institutsteil AST ist ein starker Player im Fraunhofer-Verbund und arbeitet eng mit der Technischen Universität Ilmenau zusammen.

Schipanski wird demnächst in Berlin den Präsidenten der Fraunhofer Gesellschaft, Prof. Dr. Reimund Neugebauer, treffen, um mit ihm die weitere Entwicklung aller Thüringer Fraunhofer Institute zu erörtern.