Der Thüringer Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) erklärt zu der am Mittwoch (26. Oktober 2011) durch Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière bekanntgegebenen Entscheidung über die zukünftigen Standorte der Bundeswehr, „dass die Truppenstärke am Bundeswehrstandort Gotha reduziert und der Truppenübungsplatz Ohrdruf aufgegeben wird, ist bedauerlich und wirklich schmerzlich. Gleichzeitig ist das aber die Kröte, die wir schlucken müssen im direkten Vergleich mit anderen Regionen in Thüringen.“

Mit Beginn der Entscheidungsphase über die künftigen Bundeswehr­standorte haben Landrat Konrad Gießmann und der Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski heute das Gothaer Aufklärungsbataillon 13 besucht und den Mannschaften, Dienstgraden und Offizieren nochmals ihren Rückhalt zugesichert.

Anlässlich des Verabschiedungsappells des Aufklärungsbataillons 13 am 26. August 2011 in Gotha fordert der Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski eine feste Abzugsperspektive für die deutschen Truppen aus Afghanistan. „Es ist wichtig, dass wir einen Zeitplan aufstellen, der vor allem den deutschen Soldaten, aber auch der afghanischen Regierung Klarheit bringt“, erklärte Schipanski. Er erwarte, dass der Deutsche Bundestag noch in diesem Jahr das Thema diskutieren werde. Einen übereilten signifikanten Rückzug lehne er jedoch ab.