Der Thüringer CDU-Bundestagsabgeordnete und Digitalpolitiker Tankred Schipanski begrüßt, dass der Freistaat Thüringen die Kommunen künftig bei der Koordinierung des Breitbandausbaus entlasten und damit die Verfügbarkeit des schnellen Internets vorantreiben will. „Besser spät als nie. Die Gründung einer Glasfasergesellschaft kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Thüringen die beiden Förderaufrufe des Bundes in den vergangenen Jahren zunächst verschlafen hat und beim Breitbandausbau hinterher hinkt. Andere Bundesländer haben in den ersten Runden viel höhere Beträge vom Bund abgerufen“, stellte Schipanski klar.

Schipanski: Über 4,5 Millionen Euro für Landkreis Gotha und 5,2 Millionen für den Ilm-Kreis Bundesminister Alexander Dobrindt hat 209 Förderbescheide aus dem milliardenschweren Bundesprogramm für den Glasfaserausbau vergeben. In der vierten Runde überreicht das BMVI rund 865 Millionen Euro Fördermittel an Landkreise und Kommunen in unterversorgten Regionen und ermöglicht damit Gesamtinvestitionen in Höhe von 1,8 Milliarden Euro. Der Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) freut sich besonders, dass mehr als 4,5 Millionen Euro in den Breitbandausbau im Landkreis Gotha fließen und mehr als 5 Millionen Euro in den Breitbandausbau im Ilm-Kreis: „Das Bundesprogramm des Verkehrsministers hat seit April 2016 insgesamt schon 290.000 Kilometer neue Glasfaser ermöglicht. Nun kommen weitere 85.000 Kilometer hinzu, hohe Summen fließen nach Gotha. Die Gemeinde Hörsel erhält über 850.000 Euro, die Gemeinde Nesse-Apfelstädt für die Arbeitsgemeinschaft Ost-Kreis Gotha fast 2 Millionen, die Gemeinde Tabarz über 1,1 Millionen und die Stadt Gotha mehr als 660.00 Euro. Der Ilm-Kreis erhält rund 5,2 Millionen Euro“, teilte der Abgeordnete mit. Damit gewinne der Breitbandausbau weitere Dynamik: „Der Bund investiert Mittel im Milliardenbereich und schafft mit dem Programm in ganz Deutschland Netzgeschwindigkeiten bis in den Gigabit-Bereich. Es ist gut und notwendig, dass der Breitbandausbau auch in Gotha mit den jetzt bewilligten Mitteln weiter vorangetrieben wird. Nur so bleiben wir zukunftsfähig und können auch der heimischen Wirtschaft die notwendigen Rahmenbedingungen bieten. “, so Schipanski.