Bundestag beschließt steuerliche Forschungförderung

Für Investitionen in Forschung und Entwicklung können Unternehmen künftig eine steuerliche Förderung erhalten. Das hat der Deutsche Bundestag am Donnerstagabend beschlossen. Mit der sogenannten „steuerlichen Forschungsförderung“ will der Bund einen Anreiz für mehr private Investitionen in Forschung setzen und damit den Innovationsstandort Deutschland stärken. Der Thüringer Forschungspolitiker Tankred Schipanski (CDU) begrüßt die Einführung des Förderinstruments:

„Mit der neuen steuerlichen Forschungsförderung schaffen wir eine unbürokratische Fördermöglichkeit, die insbesondere für forschende mittelständische Unternehmen attraktiv ist. Wir stärken damit ihre Innovationskraft. Die Förderung ist einfach zu beantragen und wird mit der jährlich fälligen Steuerlast direkt vom Finanzamt verrechnet.“

Schipanski besucht die Coexal GmbH in Schönau vor dem Walde Der heimische Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) besuchte kürzlich gemeinsam mit Leinatals Bürgermeister Uwe Oßwald (CDU) die Coexal GmbH in Schönau vor dem Walde. Das Unternehmen, welches unter anderem als hervorragender Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet wurde, gilt als eine der innovativsten und größten Firmen weltweit, die sich auf die Herstellung von Präzisionsfließpress-, Tiefzieh-, Stanz-, Dreh- und Frästeilen spezialisierte. „Der Mittelstand ist der Motor unserer heimischen Wirtschaft. Im globalen Wettbewerb können Unternehmen aber nur durch Innovation, Investition und Service punkten. Ich denke, das ist das Erfolgsrezept der Coexal GmbH“, lobte Schipanski das Engagement des Unternehmens.

Schipanski: „Die Präzisionsdrehteile GmbH ist großer Player im Ort“ Gemeinsam mit VG-Chef David Atzrott und Jörg Thamm MdL besuchte der hiesige Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) diese Woche die PDF Präzisionsdrehteile Frankenhain GmbH & Co. KG. Der rund 60-köpfige Betrieb wird in Familienhand von Anke Sauerbrey geführt und beliefert vorrangig Kunden aus der Automobilindustrie. Die Politiker würdigten die Arbeit vor Ort sowie den gelungenen Übergang der Geschäftsleitung und gratulierten zum 25. Firmenjubiläum in dieser Rechtsform. Drehteile werden allerdings bereits seit 85 Jahren in Frankenhain hergestellt. Laut Sauerbrey werde im Unternehmen, was viele Frankenhainer und Crawinkler beschäftigt, auf CNC-Drehmaschinen gefertigt. Mitarbeiter Sebastian Groth sei für das zertifizierte Qualitätsmanagement verantwortlich. Um Kunden wie Bosch, Opel oder EJOT zu beliefern, müssen einige Auflagen erfüllt sein. 2012 wurde die Qualität mit dem „Supplier Award“ der ThyssenKrupp honoriert, so Anke Sauerbrey stolz im Gespräch während der Vorstellung ihres Unternehmens.