Die Entwicklungen rund um den Euro haben die sitzungsfreie Zeit des Bundestages geprägt. Sondersitzungen standen deshalb schon vor dem regulären Ende der Sommerpause an. Für die Euro-Krise gibt es keine simple Lösung, aber für die christlich-liberale Koalition steht fest, dass die europäische Integration eine Errungenschaft ist, die wir in jedem Fall verteidigen wollen. Nicht nur historisch, sondern auch wirtschaftlich bedingt, liegt das im ureigensten Interesse Deutschlands, führen doch insgesamt 43 Prozent aller Exporte in die Eurozone.

Newsletter Nr. 33, September 2011. In der zweiten Hälfte der Legislaturperiode steht die christlich-liberale Koalition vor einer großen Herausforderung: Nachdem es gelungen ist, den Euro trotz der massiven Turbulenzen auf den Finanzmärkten stabil zu halten, müssen jetzt mit Nachdruck grundlegende Reformen für Europa in Angriff genommen werden. Hier sind einige Versäumnisse, die vor allem unter der rot-grünen Bundesregierung begangen wurden, aufzuholen. Vor allem müssen die Mitglieder der Eurozone endlich lernen, nachhaltig und solide zu wirtschaften, damit sie wirtschaftlich stark und wettbewerbsfähig werden. Wir brauchen also sowohl wirksame Umstrukturierungen zur Prävention als auch ein starke und flexible Rettungsinstrumente für den Krisenfall. [download id="266" display="name"]