[download id="1144" display="Aufblühen."]Newsletter abonnieren Im Wonnemonat Mai blüht die Natur auf – und auch die Menschen leben auf. Allerorts wird der Frühling empfangen, traditionsreich gefeiert und viele Vereine und Institutionen laden ein. Natürlich widmete ich mich auch wieder den Themen Wissenschaft, Forschung und Mittelstand mit Besuchen bei der Firma IBYKUS AG in Erfurt und der ifesca GmbH in Ilmenau sowie beim Besuch des Instituts für Mikro- und Nanotechnologie an der TU Ilmenau.

Der Bund investiert in den nächsten fünf Jahren acht Millionen Euro in den Standortübungsplatz Ohrdruf. Das verkündete Bundesverteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen bei ihrem Besuch im Landkreis Gotha am Dienstag (9. August 2016). Die Mittel sollen insbesondere für den Umbau der Standortschießanlage eingesetzt werden. Mit den Investitionen wird die Ausbildung der Soldaten des Aufklärungsbataillons 13 unterstützt, das in der Gothaer Friedensteinkaserne stationiert ist. „Die millionenschweren Investitionen sind ein klares Bekenntnis zum Standortübungsplatz Ohrdruf. Sie unterstreichen auch die hervorragende Ausbildungsarbeit, die hier geleistet wird und in Zeiten steigender Anforderungen an die Truppe unverzichtbar ist“, betonte der Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU). Die Soldaten üben in Ohrdruf derzeit für bevorstehende Auslandseinsätze in Afghanistan und Mali. „Ich freue mich über diese Kehrtwendung binnen fünf Jahren“, fügte Landrat Konrad Gießmann hinzu. „2011 noch sollte der Übungsplatz in Ohrdruf komplett aufgegeben werden, heute ist er ein Standortübungsplatz, in den die Bundeswehr sogar wieder erhebliche Beträge investiert. Das Areal in militärischer Hand und damit in verantwortungsbewusster Nutzung zu belassen, ist ganz im Sinne des Landkreises.“

[download id="994"] „Welchen Status die Asylbewerber-Unterkunft auf dem Standortübungsplatz Ohrdruf hat, wer voraussichtlich wie lange dort untergebracht wird und wie es mit der Unterkunft weitergeht – hierzu vermisse ich klare Aussagen von der Thüringer Landesregierung“, stellt der Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) fest. Mit Schreiben vom 26. August 2015 hatte er den Ministerpräsidenten um Auskunft hierzu gebeten, auf die konkreten Fragen aber bisher keine Antwort erhalten. Nach einer Anfrage teilte das Bundesministerium der Verteidigung nun mit, dass es sich bei der Unterkunft „um eine vorübergehende Bereitstellung von Belegungsmöglichkeiten“ handelt, mit der die Bundeswehr bei der Unterbringung von Flüchtlingen unterstützt. Der Bereich sei ausgezäunt, werde durch eine vom Land Thüringen beauftragte Sicherheitsfirma bewacht und stehe unter der Betreiberverantwortung des Deutschen Roten Kreuzes. Der zwischen dem Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Erfurt und dem Thüringer Liegenschaftsmanagement kurz vor dem Abschluss stehende Mitbenutzungsvertag sehe eine zeitlich befristete Mitbenutzung bis zum 14. Januar 2016 vor. „Es geht mir darum, dass die Ohrdrufer, die Helfer sowie die Verantwortungsträger vor Ort vom Freistaat bestmöglich informiert werden, damit sie entsprechend mit der Situation umgehen können. Hier geht es um Akzeptanz und bedarfsgerechte Hilfe. Nicht zuletzt leistet Ohrdruf mit der Gemeinschaftsunterkunft in der Suhler Straße bereits einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Flüchtlingssituation“, so Schipanski.