Gespräch mit Vorstand und Arbeitnehmervertreter von Bosch Solar Energy

Der Ilmenauer Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) traf sich heute gemeinsam mit der Chefin der Thüringer Staatskanzlei, Marion Walsmann, zu Gesprächen mit dem Vorstand der Bosch Solar Energy, Dr. Steffen Haack, und einem Vertreter des Betriebsrates. Weitere Teilnehmer waren der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Mike Mohring, und Landtagsabgeordneter Gerald Günther. Die Gespräche mit Bosch sollen fortan monatlich stattfinden.

„Alle Beteiligten müssen ins Boot geholt werden, um die bestmöglichen Perspektiven für den Standort Arnstadt und die Mitarbeiter zu erreichen. Das gelingt nur gemeinsam mit dem Unternehmen in einer sachlichen und offenen Auseinandersetzung, wie wir sie heute geführt haben“, zog Schipanski Bilanz. Von den Mitarbeitern ging das klare Signal aus, weiter am Standort Arnstadt tätig sein zu wollen. Das Unternehmen habe zugesagt, seinen weiteren Entscheidungsprozess transparent zu gestalten. Derzeit werden Verhandlungen mit interessierten Investoren geführt.

Der Forschungspolitiker Schipanski warb dafür, die Solarforschung im Freistaat weiter zu fördern. „Wir können die Technologieführerschaft nur halten, wenn wir weiter in Forschung und Entwicklung investieren. Das wollen wir gemeinsam mit der Industrie tun und ich hoffe sehr, dass Bosch sich zu seinem Engagement in diesem Bereich bekennt.“

Ministerin Walsmann kündigte an, einen industriepolitischen Dialog zwischen Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt zu starten, um den Umgang mit der Solarkrise und ihren Auswirkungen auf die ostdeutschen Industrie abzustimmen.

Datei herunterladen  Gespräch mit Vorstand und Arbeitnehmervertreter von Bosch Solar Energy  |  15. April 2013