1.v.l.: Torsten Köhler-Hohlfeld (FDP-Direktkandidat im Wahlkreis 192) 2.v.l.: Patrick Kurth (Generalsekretär der FDP Thüringen) 4.v.l.: Andreas Günther (Schulleiter) 5.v.l.: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (Bundesjustizministerin) 1.v.r.: Tankred Schipanski MdB

Wichtiges Zeichen für den Erhalt der Förderschulen

Datei herunterladen  Wichtiges Zeichen für den Erhalt der Förderschulen  |  2. Juli 2013  

Schipanski und Köhler-Hohlfeld gemeinsam mit Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger zu Gast in der Lucas-Cranach-Schule Gotha

Als wichtiges Zeichen für den Erhalt der Förderschule in Thüringen bewertete der CDU-Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski den Besuch von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger an der Gothaer Lucas-Cranach Schule am Dienstag (02. Juli 2013). Den Termin initiiert hatte der FDP-Direktkandidat für den Bundestag, Torsten Köhler-Hohlfeld.

„Für die christlich-liberale Koalition steht fest, dass Inklusion nur mit den Förderschulen gelingen kann. CDU und FDP ziehen in dieser wichtigen Frage in Bund und Land am gleichen Strang. Ich freue mich sehr, dass das die Bundesjustizministerin heute hier im Förderzentrum nochmal unterstrichen hat“, so Schipanski. Expertenanhörungen im Bundestag hätten die Haltung der Koalitionäre bestätigt. Die Schulen verfügten über die notwendige Ausstattung und qualifizierte Pädagogen. So sei gewährleistet, dass jedes Kind entsprechend seiner Fähigkeiten gefördert werden könne.

Aus Sicht Schipanskis steht die Lucas-Cranach-Schule exemplarisch für den Erfolg des Förderschulmodells. Nach Auskunft der Schule habe jeder Absolvent eine klare Zukunftsperspektive, sei es ein Ausbildungsvertrag oder eine anschließende Bildungsmaßnahme. Die mittelständischen Unternehmen der Region würden zunehmend auf die Absolventen des Förderzentrums aufmerksam.

An der Lucas-Cranach-Schule diskutieren die Politiker gemeinsam mit Förderschülern aktuelle politische Themen, wie NPD-Verbot oder Datenschutz. Zudem präsentierten die Schüler ein Umweltprojekt.