Bildungskompetenz von Schullandheimen stärker nutzen

CDU-Bundestagskandidat Tankred Schipanski besuchte in dieser Woche (20.01.2009) das Schullandheim in Geraberg. Der Vorsitzende des Fördervereins, Jens Hertwig, erläuterte Schipanski das Konzept und zeigte ihm die Räumlichkeiten des Schullandheims. Die Einrichtung befindet sich gegenwärtig noch in der Trägerschaft des Burgen-Landkreise (Sachsen-Anhalt), soll perspektivisch jedoch in die Trägerschaft eines Vereins überführt werden. Jens Hertwig erklärte: „Unser Schullandheim bietet Platz für 2 Schulklassen. Wir organisieren Ausflüge, bieten Freizeitbeschäftigungen bei gutem und schlechtem Wetter. Zudem steht unseren Gästen ein Vollverpflegungsangebot zur Verfügung. Nicht nur Schüler, sondern auch Familien und Touristen können bei uns Übernachtungs- und Ferienmöglichkeiten finden. Wir sind ein Unternehmen, dass um jede Übernachtung auf dem Markt kämpft und sich gegen viel Konkurrenz durchsetzen muss“.
Schipanski lobte das Engagement des Vereins und die Konzeption des Geraberger Hauses. „Um die Existenz unserer Schullandheime und deren Bildungsaufgabe langfristig zu sichern, muss das Kultusministerium Konzeptionen erarbeiten, für welche Klassenstufe ein Schullandheimsbesuch eine notwendige Unterrichtsergänzung darstellen kann. Dies werde ich bei unserem Kultusminister Bernward Müller (CDU) gerne anregen“. Von der guten Arbeit vor Ort berichteten dem Kandidaten die Schüler einer 6. Klasse einer Regelschule aus Gera beim gemeinsamen Abendessen. Schipanski und Frau Hertwig servierten dazu gemeinsam leckeren Backfisch mit Kartoffeln und Senfsoße. Die Schüler nutzten hernach auch die Gelegenheit sich von den Tischtennisfähigkeiten Schipanskis zu überzeugen. Durch die jüngst erhaltenen Lottomittel stehen dem Schullandheim nunmehr auch Computer und ein Beamer zur Verfügung.

Datei herunterladen  Bildungskompetenz von Schullandheimen stärker nutzen  |  23. Januar 2009