Schipanski: "Bundesprogramm ist nur nachhaltig, wenn die Landesregierung endlich Lehrerfortbildung für die digitale Bildung stärkt."

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hat heute mit den Kultusministern der Länder eine Bund-Länder-Vereinbarung unterzeichnet, in deren Folge der Bund 500 Millionen Euro in digitale Endgeräte für unsere Schulen in Deutschland investiert. Die Endgeräte sollen insbesondere sozial schwächeren Schülern zur Verfügung gestellt werden, um langfristig qualitative Lehre bei einer Kombination aus Homeschooling und Präsenzunterricht zu ermöglichen. Davon profitieren auch die Schulen im Landkreis Gotha und Ilm-Kreis.

Mit Blick auf die Ankündigung der Thüringer FDP auf ihrem Landesparteitag, sich für eine digitale Bildungsoffensive einzusetzen, appelliert der Thüringer Bildungspolitiker Tankred Schipanski (CDU): „Momentan läuft das parlamentarische Verfahren zum Entwurf der Bundesregierung zur Änderung von Artikel 104c des Grundgesetzes. Damit soll die verfassungsrechtliche Grundlage für den DigitalPakt Schule geschaffen werden. Ziel des Paktes ist, dass der Bund in einem Zeitraum von fünf Jahren 5 Milliarden Euro zur Verfügung stellt, um die digitale Infrastruktur an allen Schulen in Deutschland zu stärken.