Stadt erhält Bundesmittel und wird Modellregion für die Mobilität von morgen

Die Stadt Ilmenau ist erfolgreich beim 5G-Innovationswettbewerb des Bundesverkehrsministeriums. Sie erhält rund 79.000 Euro Fördermittel für die Erarbeitung eines Konzepts für die Mobilität von morgen. Das gab der Ilmenauer Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) bekannt.

„Die Bundesförderung ist eine tolle Nachricht für unsere Region. Die Stadt Ilmenau hat damit die Chance, Modellregion für die Mobilität von morgen zu werden. 5G, der schnelle Mobilfunkstandard der nächsten Generation, bietet ganz neue Möglichkeiten der Mobilität. Bezogen auf einen städtischen Raum mit großer Ausdehnung werden diese künftig in Ilmenau erforscht und erprobt“, freute sich der Digitalpolitiker Schipanski. In Absprache mit Oberbürgermeister Daniel Schultheiß hatte er beim Bundesverkehrsministerium für das Projekt geworben. Am 19. Dezember werden die Zuwendungsurkunden in Berlin übergeben.

Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur suchen gemeinsam mit dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) die besten Ideen aus der Bevölkerung für den Nahverkehr der Zukunft. Unter dem Motto „Digital gedacht: Ihre Vision für den Nahverkehr“ sind die Ideen aller Bürgerinnen und Bürger gefragt. In der diesjährigen Open-Innovation-Phase des Deutschen Mobilitätspreises kann jeder ab 18 Jahren über das Ideenportal des Deutschen Mobilitätspreises kreative Vorschläge einreichen, wie sich die eigenen Wünsche an einen attraktiven Nahverkehr der Zukunft mit digitalen Mitteln erfüllen lassen. Der Wettbewerb läuft vom 28. August bis zum 30. September 2018.

Am 30. September wird die Internationale Bauausstellung Thüringen (IBA) aus 248 eingereichten Projektideen die ersten IBA Kandidaten nominieren. Rund zwanzig Projekte werden ausgewählt und können nach einem Qualifikationsprozess Förderung durch Landesmittel erhalten. Der heimische Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) warb am Dienstag bei der Geschäftsführerin der IBA, Dr. Marta Doehler-Behzadi, für die Projektideen aus dem Ilm-Kreis und dem Landkreis Gotha.