Sehr geehrte Damen und Herren,

am 26. Mai finden in Thüringen Kommunalwahlen und die Europawahl statt. Sie dürfen wichtige Entscheidungen darüber treffen, wie Politik vor Ort und in Europa gestaltet wird. Die Europäische Union erlebt seit 74 Jahren die längste Friedensepoche. Das ist nicht selbstverständlich. Die CDU arbeitet für ein friedliches und starkes Europa und damit auch für eine gute Zukunft Deutschlands. Anspruch unserer Kommunalpolitik im Ilm-Kreis und im Landkreis Gotha ist, dass die Menschen sich vor Ort zu Hause fühlen. Wir kämpfen für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land. Deshalb werbe ich für die Kandidaten der CDU und bitte Sie, am Sonntag wählen zu gehen!

Ihr Tankred Schipanski.

Übertragungsnetzbetreiber veröffentlichen den ersten Netzentwicklungsplan (NEP) Strom 2030, Version 2019
Am 04. Februar 2019 erschien der erste Entwurf des NEP Strom 2030 (2019). Der Ilm-Kreis ist davon mittelbar betroffen. Die Übertragungsnetzbetreiber schlagen erneut eine Netzverstärkung auf vier Stromkreise im Abschnitt Altenfeld im Ilm-Kreis bis zur Landesgrenze Thüringen/Bayern vor. „Dieses als P44 sowie P44mod bezeichnete Projekt lehne ich wie in den vergangenen Jahren ab. Ich bin überrascht, dass die Übertragungsnetzbetreiber es immer wieder probieren, trotz fehlenden Bedarfs diese Stromtrasse zu verstärken“, so Schipanski. Der Bundestag hat im Rahmen des am 31. Dezember 2015 in Kraft getretenen Bundesbedarfsplangesetzes (BBPlG) keine Notwendigkeit für das Projekt P44 festgestellt und die Maßnahme P44 (Altenfeld-Grafenrheinfeld) nicht in das Gesetz übernommen.

Datei herunterladen  Neue Stromtrasse durch Thüringer Wald verzichtbar  |  1. März 2016  

Am Montag übergaben die deutschen Stromnetzbetreiber den zweiten Entwurf des Netzentwicklungsplans an die Bundesnetzagentur. Neu ist darin, dass die Trasse P 44 von Altenfeld nach Grafenrheinfeld nicht mehr als zwingend erforderlich gilt. Stattdessen sei eine Verstärkung der bestehenden 380-kV-Leitungen von Mecklar nach Urberach in Hessen und von Altenfeld nach Ludersheim in Bayern „grundsätzlich möglich“. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski erkennt darin gute Nachrichten für Thüringen:

Datei herunterladen  Stromnetzausbau geht voran  |  2. Juli 2015  

Koalitionsausschuss einigt sich bezüglich Netzausbau / Zweiter Abschnitt der Südwest-Kuppelleitung geht in Betrieb
Am Mittwochabend (1. Juli) haben sich die Fraktionsspitzen der Großen Koalition in Berlin auf den Bau des sogenannten SuedLinks und der sogenannten Südost-Trasse geeinigt. Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat seinen Widerstand aufgegeben und damit den Transportbedarf von Nord nach Süd anerkannt. Der Koalitionsausschuss bekräftigte, bei den Nord-Süd-Stromautobahnen bestehende Trassen stärker als bisher vorgesehen zu nutzen. „Es bleibt bei dem Grundsatz: Der Ausbau bestehender Trassen geht vor Neubau. Deshalb, und weil Thüringen mit der Südwestkuppelleitung seinen Teil zum Gelingen der Energiewende beigetragen hat, bedarf es meiner Ansicht nach keines Neubaus einer 380-KV-Leitung zwischen Altenfeld und Grafenrheinfeld (P44)“, sagte der Thüringer Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU).

Die Bundesnetzagentur hat heute in Bonn den Entwurf der Bestätigung des Netzentwicklungsplans Strom 2013 vorgelegt. Danach wird das von den Netzbetreibern geplante Projekt P44 nicht bestätigt. Der Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) begrüßt die Entscheidung:

„Ich begrüße sehr, dass die Bundesnetzagentur dem Vorschlag der Thüringer Landesregierung gefolgt ist. Der Bund hat die von den Netzbetreibern geplante zusätzliche 380-kV-Stromtrasse von Altenfeld nach Grafenrheinfeld nicht bestätigt und folgt somit unserer Argumentation. Eine zusätzliche Trasse ist an dieser Stelle nicht notwendig, da der Ausbau der vorhandenen Stromleitungen hier ausreicht. Der Thüringer Wald und die Anwohner dürfen im Zuge der Energiewende nicht übermäßig belastet werden. Das ist gerade im Hinblick auf den Tourismus bedeutsam.“