Vielfalt erleben

Newsletter Nr. 28,  Mai 2011.

Wie in Berlin prägte das Thema Energie in diesem Monat auch meine Wahlkreisarbeit. Zudem ist der 5. Mai „Europatag“ und somit für die Kinder- und Jugendarbeit bestimmt. Ein spannendes Modell des Know-How-Transfers zwischen Wirtschaft und Politik erlebte ich zudem mit den Wirtschaftsjunioren.

  1. CDU: Die Volkspartei der Mitte
  2. Energie
  3. Europa: Chancen nutzen
  4. Mittelstand: Tradition und Innovation
  5. Bunt gemixt
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1. CDU: Die Volkspartei der Mitte
Traditionsgemäß organisierte die CDU Ilmenau einen Infostand mit Verpflegung am 1. Mai. Zu Gast diesmal unser CDU Generalsekretär Dr. Mario Voigt. Niedrige Arbeitslosenzahlen, Wirtschaftswachstum, Eurorettung sind Kenndaten der CDU Wirtschaftspolitik. Sozial ist, was Arbeit schafft! Ganz in diesem Sinne feierten wir den „Tag der Arbeit“ mit vielen Freunden und Gästen. In diesem Monat hielt die CDU Gotha zudem ihren Kreisparteitag ab und die CDU Ilm-Kreis beging ihr jährliches Frühlingsfest. Auf beiden Veranstaltungen berichtete ich insbesondere zur Energiepolitik der Koalition.

2. Energie
Anfang Mai führte der Ilm-Kreis seine Woche der erneuerbaren Energie durch. In meinem Grußwort bei der Eröffnungsveranstaltung ging ich bewusst auf Distanz zu dem Staatssekretär im Thüringer Wirtschaftsministerium, der einen sofortigen Atomausstieg egal zu welchen Bedingungen, forderte. Für mich hat das Energiekonzept des Herbstes vergangenen Jahres weiterhin die Parameter richtig gesetzt: Versorgungssicherheit, Umweltverträglichkeit, Bezahlbarkeit und Akzeptanz. An diesen vier Eckpfeilern richten wir unsere Energiepolitik aus. Die Kernenergie verstehen wir als Brückentechnologie in das Zeitalter der erneuerbaren Energien. Gerade die Bezahlbarkeit von Energie steht für mich im Vordergrund. Dies eint mich mit vielen Verbrauchern und der Industrie. Das machte ich auch bei einem Treffen mit Atomkraftgegner am 17. Mai im Solardorf Kettmannshausen deutlich. Auch besuchte ich am 4. Mai den Schul-Energie-Tag des Ilm-Kreises in Geraberg. Es ist löblich, wie unsere Schüler an Energietechnik herangeführt werden. Bedauerlich ist jedoch, dass das Thüringer Kultusministerium derartige Veranstaltungen weder fördert noch besucht!

3. Europa: Chancen nutzen
Zum Europatag besuchte ich in diesem Jahr die Michaelisschule in Ohrdruf. Dort machte die MDR-JUMP-Europatour halt. Gemeinsam mit der Chefin der Thüringer Staatskanzlei, Ministerin Marion Walsmann und Ohrdrufs Bürgermeisterin Marion Hopf stand ich den Schülern Rede und Antwort zum Thema Europa und Politik. Auch setzte ich meine Kindergipfeltour im Landkreis Gotha fort. Am 19. Mai empfing ich den Kinder- und Jugendrat in meinem Bürgerbüro in Gotha. Dort diskutierten wir die Entstehung eines Gesetzes sowie die verschiedenen politischen Forderungen des Rates. Ferner besuchte ich im Rahmen meiner Kindergipfeltour die Firma Schmähling in Gotha und überzeugte mich vor Ort über die Zubereitung von Schulessen.

4. Mittelstand: Tradition und Innovation
Im Rahmen des Know-How-Tranfers der Wirtschaftsjunioren begleitete mich Unternehmensberater Tino Barth aus Potsdam in zwei Firmen meines Wahlkreises. Wir besuchten die Firma Polycare Research Technology in Gehlberg sowie die Firma Schuster Kunststofftechnik in Waltershausen. Beide Firmen überzeugen mit innovativen Produkten die in einem harten Wettbewerb bestehen. Die Unternehmer schilderten mir natürlich auch die Wünsche an die Politik bezüglich weiterhin guter Rahmenbedingungen. Zuvor traf mich Herr Barth in Berlin und begleitete mich bei meiner Arbeit im Bundestag. Es ist sehr wichtig, dass Wirtschaft und Politik sich intensiv austauschen. Schwerpunktthema beim diesjährigen Know-How-Transfer war der „Fachkräftemangel“. Neben diesem innovativen Treffen, besuchte ich aber auch eine Traditionsfirma und gratulierte gemeinsam mit Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht der Firma Sieder zum 100-jährigen Firmenjubiläum. Die kleine Firma in Plaue hat sich auf die Produktion von Tapetenkleister bzw. -kleber spezialisiert und bietet ferner Produkte rund um das Renovieren.

5. Bunt gemixt
In diesem Monat waren aber auch noch andere spannende Veranstaltungen. So wurde am 7. Mai die Ichtershäuser Nadelprinzessin gekürt, das ADAC Motorcross-Rennen wurde am 08. Mai in Gräfentonna ausgetragen, am 18. Mai besuchte ich das Suchtgespräch der Firma Kontext Ilmenau, die Ohrathalbahn feierte am 8. Mai ihren 135. Geburtstag in Ohrdruf und am 16. Mai besuchte ich das Schloss Friedrichswerth. Höhepunkt war mit Sicherheit auch die Internationale Studentenwoche an der TU Ilmenau (ISWI), an der ich gerne teilnahm. Sie sehen, auch in diesem Monat war ich wieder viel im Wahlkreis unterwegs und suchte das Gespräch mit Ihnen.