Werte leben

Datei herunterladen  Werte leben  |  25. März 2015  Newsletter Nr. 84
Newsletter 84, März 2015 – abonnieren

Hospizarbeit

In Berlin diskutieren wir den Entwurf eines Hospizgesetzes, von dem sich auch die Verantwortlichen des Kinder- und Jugendhospizes Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz finanzielle Verbesserungen für ihre Einrichtung versprechen. Gemeinsam mit der zuständigen Berichterstatterin im Gesundheitsausschuss, Emmi Zeulner, besuchte ich am 6. März die Einrichtung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich nicht nur liebevoll um die erkrankten Kinder, sondern unterstützen auch die Familien, die sich in einer schweren Lebenssituation wiederfinden. Beeindruckt von der sehr guten Arbeit vor Ort sind wir zuversichtlich, dass sich die finanziellen Rahmenbedingungen für Kinderhospize mit dem neuen Gesetz spürbar verbessern werden.

Im Gespräch mit den Verantwortlichen des Kinderund Jugendhospizes Mitteldeutschland

Im Gespräch mit den Verantwortlichen des Kinder- und
Jugendhospizes Mitteldeutschland

Präventionsgesetz

In Berlin bereiten wir ein Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention vor. Dieses wichtige Gesetzesvorhaben habe ich am 10. März mit dem Vorsitzenden des Landesverbandes Thüringen des Kneipp-Bundes, Dr. Sigurd Scholze, in der Landesgeschäftsstelle in Tabarz besprochen. Der Kneipp-Bund ist in Thüringen ein engagierter und erfahrener Akteur im Bereich der Gesundheitsprävention. Seine Arbeit entspricht bereits heute nahezu idealtypisch den Zielstellungen des Gesetzesvorhabens.

Handwerk und Tourismus

Am 11. März haben mein Kollege Christian Hirte aus dem Wartburgkreis und ich die Pfeifenmacherei Kallenbach in Tabarz besucht. Der Inhaber Frank Peter Filß setzt auf traditionelle Handwerkskunst und ist dank seiner sehr guten Öffentlichkeitsarbeit eine Touristenattraktion mit internationaler Strahlkraft. Seine Werkstatt ist die älteste noch funktionstüchtige ihrer Art. Zuvor besichtigten wir die industrielle Herstellung von Pfeifen in Bad Liebenstein/OT Schweina. Thüringen gilt als Wiege der Pfeifenproduktion. Beide Standorte sind mit Blick auf das Handwerk und den Tourismus wichtige Leuchttürme im Freistaat Thüringen.

In der Pfeifenmacherei Kallenbach in Tabarz

In der Pfeifenmacherei Kallenbach in Tabarz

Kommandoübergabe in Gothaer Friedensteinkaserne

Wie schnell die Zeit vergeht spürt man bei den Kommandeurswechsel in der Gothaer Friedensteinkaserne. Nach zweijähriger Tätigkeit von Oberstleutnant Ingo Korzetz übergab dieser das Kommando für das Aufklärungsbataillon 13 an seinen Nachfolger Oberstleutnant Wolfgang Gabriel. Gemeinsam mit Landrat Konrad Gießmann dankte ich dem scheidenden Kommandeur für seine gute Arbeit, die er in Gotha für die Bundeswehr geleistet hat.

Flüchtlinge

Die Flüchtlingsströme aus den weltweiten Krisengebieten reißen nicht ab und stellen Deutschland vor große Herausforderungen. Das spüren wir auch im Landkreis Gotha und im Ilm-Kreis. Beide Landräte engagieren sich gemeinsam mit den Kommunen um eine gute Unterbringung der Flüchtlinge. Dabei nehmen wir die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger mit Blick auf die Auswirkungen der Flüchtlingsströme ernst. Der Bund stellt für die Versorgung der Flüchtlinge ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung. Gemeinsam mit dem Ilmenauer Landtagsabgeordneten Andreas Bühl und der Ilmenauer Ausländerbeauftragten Maria Franczyk besuchte ich syrische Flüchtlingsfamilien in Ilmenau. Das Engagement der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer für diese Menschen in Not ist beeindruckend und ausdrücklich zu würdigen.

CeBIT

Auch in diesem Jahr besuchte ich wieder die weltweit größte Computermesse CeBIT in Hannover. Diesmal stand die Messe ganz unter dem Begriff „Industrie 4.0“ – ein Themenfeld, welches ich im Bundestagsausschuss Digitale Agenda aktiv begleite. Auf der CeBIT waren auch Firmen aus Thüringen vertreten und präsentierten ihr Know-how, beispielsweise die Erfurter Software-Firma „Tec-Art“, aber auch das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie, das hier einen Prototyp der App „Emused“ vorstellte. Diese Anwendung ermöglicht es Musikern, auf spielerische Weise das musikalische Improvisieren zu erlernen.

Auf der CeBIT mit Prof. Dr. Karlheinz Brandenburg und Dr. Estefanía Cano Cerón

Auf der CeBIT mit Prof. Dr. Karlheinz Brandenburg
und Dr. Estefanía Cano Cerón

Naturschutz

Zum Frühlingsanfang am 20. März gab ich gemeinsam mit meinem Landtagskollegen Andreas Bühl den Startschuss für die Aktion „Der schönste Nistkasten im Ilm-Kreis“. Seit den Anfängen des Vogelschutzes zählt das Bauen und Anbringen von Nistkästen zu den festen Bestandteilen aktiver Naturschutzarbeit. Wir wollen dazu anregen, den aktiven Naturschutz ganz praktisch zu unterstützen und rufen deshalb zum Aufhängen von Nistkästen auf.

Beim Aufhängen von Nistkästen mit Andreas Bühl und Rüdiger Volk in Stützerbach

Beim Aufhängen von Nistkästen mit Andreas Bühl
und Rüdiger Volk in Stützerbach