Schipanski: „Vorwürfe von Tiefensee sind haltlos“
Anlässlich der Fertigstellung der Wohnanlage Am Helmholtzring 3 (Haus N) in Ilmenau forderte der Thüringer Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) ein stärkeres Engagement des Bundes für die Thüringer Hochschulen. Hierzu nimmt der Wissenschaftspolitiker und heimische Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) wie folgt Stellung:

„Die Vorwürfe des Thüringer Wissenschaftsministers Tiefensee sind haltlos. Fakt ist, dass der Bund den Ländern bei ihren Bildungsausgaben massiv finanziell unter die Arme greift.

Schipanski: „Gute Nachricht für Studierende und Hochschulen“
Am kommenden Freitag, den 30. Juni 2017, wird der Deutsche Bundestag die lange debattierte Reform des Urheberrechts für Bildung und Wissenschaft beschließen. Der Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU), der sich als zuständiger Berichterstatter der Unionsfraktion im Bildungsausschuss mit Nachdruck für die Reform eingesetzt hatte, begrüßt den nun gefundenen Kompromiss, der den Rechtsausschuss sowie den Bildungs- und Forschungsausschuss heute passiert hat.

Mit dem neuen Gesetz werde das Urheberrecht dem digitalen Zeitalter angepasst sowie Bildung und Forschung gestärkt, so Schipanski, der insbesondere auf die positiven Auswirkungen für Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Bibliotheken verweist: „Studierende, Lehrkräfte und Bibliotheken haben mit der Reform endlich Rechtssicherheit und erhalten Rückenwind für die Verhandlungen zur weiteren Nutzung digitaler Semesterapparate. Zudem werden die Vorschriften über die erlaubnisfreie Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke für Bildung und Wissenschaft vereinfacht, konsolidiert und neu geordnet. Gleichzeitig haben wir dafür gesorgt, dass Autoren und Rechteinhaber in angemessener Weise vergütet werden.“ Der Abgeordnete betont, dass die Regelung trotz großer Vorteile für die deutsche Bildungs- und Wissenschaftslandschaft keine Einbußen für Rechteinhaber und Verlage bedeutet. Insbesondere Presse- und Wissenschaftsverlage hatten die Reform im Vorfeld kritisiert, da sie erhebliche Nachteile befürchteten. „Wir haben uns in den vergangenen Monaten im Bundestag intensiv mit den Argumenten aller betroffenen Interessengruppen auseinandergesetzt und sind den Verlagen bei der Neuregelung noch einmal entgegengekommen. Am Ende steht nun ein ausbalancierter Kompromiss, der sowohl den Interessen der Studierenden und der Wissenschaftslandschaft, als auch der Urheber und Verleger gerecht wird“, so Schipanski.

Datei herunterladen  Deutschlandstipendium positiv evaluiert  |  10. März 2016  

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch die Evaluation des Deutschlandstipendiums vorgelegt. Der Hochschulexperte Tankred Schipanski (CDU) sieht den Erfolg des Deutschlandstipendiums eindrucksvoll bestätigt:

„Gerade von der Opposition wurde oft mit dem Vorwurf gearbeitet, das Deutschlandstipendium würde in wirtschaftsschwachen Regionen nicht funktionieren. Es gäbe dort nicht genug private Spender. Dies kann nun eindeutig als widerlegt gelten. Faktoren wie Wirtschaftskraft oder Beschäftigungsquote sind laut Bericht‚ keine die Förderquote beeinflussenden Bedingungen‘. Auch ob eine Hochschule eher geisteswissenschaftlich oder eher technisch orientiert ist, spielt keine Rolle. Dagegen zeigt sich, dass Hochschulen, die die Herausforderung angenommen haben, Jahr für Jahr erfolgreicher bei der Einwerbung von privaten Geldern für das Stipendium sind. Erfahrung zahlt sich eben aus“, erläutert der Bundestagsabgeordnete Schipanski.

Datei herunterladen  Exzellenzinitiative soll flexibler werden  |  29. Januar 2016  

Am Freitag wurde der Bericht der „Imboden-Kommission“ zur Evaluation der Exzellenzinitiative an den Hochschulen vorgestellt. Der Bericht macht detaillierte Vorschläge für die Weiterentwicklung der Exzellenzinitiative. Der CDU-Hochschulexperte Tankred Schipanski begrüßt diese Vorschläge:

„Die Kommission lobt zu Recht, dass die Exzellenzinitiative eine neue Dynamik in das gesamte deutsche Wissenschaftssystem gebracht hat. Als Union war es uns immer wichtig, dass diese Bundes-Förderung für die besten deutschen Hochschulen eine positive Wirkung für das Gesamtsystem hat.