Datei herunterladen  BAföG-Entlastung vollständig an die Hochschulen weitergeben  |  20. Mai 2015  

Seit Januar 2015 übernimmt der Bund die volle Finanzierung des BAföGs. Für Thüringen bedeutet das eine Entlastung von mindestens 24 Millionen Euro pro Jahr. Thüringen will diese Entlastung jedoch erst ab 2016 an die Hochschulen weiterreichen. Diese Tatsache wurde am Mittwoch auch in der Sitzung des Bundestagausschusses für Bildung und Forschung thematisiert, erklärt der Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) und kritisiert dieses Vorgehen vehement:

„Während Universitäten wie die TU Ilmenau elf Lehrstühle streichen müssen, lässt die Staatsregierung das Geld klammheimlich im Haushalt verschwinden. Bei diesem Niveau an Dreistigkeit kann allenfalls noch Niedersachsen mithalten, wo das Geld absprachewidrig an Kindertagesstätten geht. Diese Einrichtungen sind zwar auch wichtig, werden aber bereits aus anderen Töpfen vom Bund großzügig gefördert. Ich fordere den Landtag auf, von seiner Haushaltskompetenz Gebrauch zu machen und die BAföG-Millionen bereits 2015 vollständig an die Hochschulen weiterzureichen.“

Datei herunterladen  BAföG-Entlastung vollständig an Hochschulen weitergeben  |  13. März 2015  

Seit Januar 2015 übernimmt der Bund die volle Finanzierung des BAföGs. Für Thüringen bedeutet das eine Entlastung von 24 Millionen Euro pro Jahr. Die Thüringer Landesregierung legt sich nicht darauf fest, die frei werdenden Mittel vollständig und zusätzlich an die Hochschulen weiterzugeben. Das geht aus einer Antwort auf eine Mündliche Anfrage des Landtagsabgeordneten Andreas Bühl hervor.

„Ziel der Übernahme des BAföGs durch den Bund war, dass die Hochschulen von den Ländern Geld on top für ihre Grundfinanzierung erhalten. Die Länder wurden durch den Bund erheblich entlastet, das müssen sie auch an die Hochschulen weitergeben, in voller Höhe und zusätzlich zu anderen längst getätigten Finanzierungszusagen“, so der Thüringer Bildungspolitiker Tankred Schipanski (CDU). Der Bundestagsabgeordnete forderte die Thüringer Landesregierung dazu auf, sich zu einer vollständigen Weitergabe der frei werdenden Mittel an die Hochschulen zu bekennen, schnellstmöglich einen Verteilungsschlüssel festzulegen und den Hochschulen so Planungssicherheit zu geben.

Datei herunterladen  Bund investiert in bessere Lehrerausbildung  |  6. März 2015  

Friedrich-Schiller-Universität Jena erfolgreich bei „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“
Die Förderung von neuen Konzepten zur Lehrerbildung ist in die erste Phase eingetreten. Für die vom Bund mit 500 Millionen Euro geförderte „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ wurden unter 80 Bewerbungen 19 Universitäten ausgewählt, die besonders innovative Konzepte zur Lehrerbildung vorgelegt haben.

„Der Schlüssel zu einem guten Schulunterricht sind gut ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer. Sie haben heute eine Menge zu meistern. Ob Integration, Inklusion, Digitalisierung – die Anforderungen an die pädagogische und fachliche Kompetenz wachsen. Deshalb investieren wir kräftig in die Qualität der Lehrerbildung und fördern besonders innovative Ausbildungskonzepte an Hochschulen. Ich freue mich, dass auch ein Projekt einer Thüringer Hochschule, der Friedrich-Schiller-Universität Jena, in der ersten Auswahlrunde dabei ist“, erklärte der Bildungspolitiker Tankred Schipanski (CDU).

Datei herunterladen  Neue Kooperationskultur etablieren  |  9. Oktober 2014  

Am Freitag (10. Oktober 2014) wird im Bundestag die Lockerung des sogenannten „Kooperationsverbots“ debattiert. Konkret soll durch eine Änderung des Grundgesetzes der Bund die Möglichkeit erhalten, sich dauerhaft an der Finanzierung von überregional bedeutsamen Hochschulen zu beteiligen. Der Thüringer Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU), Mitglied im Ausschuss für Bildung und Forschung, begrüßt dies und fordert, eine neue Kooperationskultur zu etablieren:

„Der Begriff „Kooperationsverbot“ war schon bislang irreführend. Der Bund hat etwa über Exzellenzinitiative und Hochschulpakt längst eng mit den Ländern an der Verbesserung unserer Hochschullandschaft gearbeitet. Der entscheidende Unterschied ist, dass nun der Bund nicht mehr nur über zeitlich befristete Projekte fördern darf, sondern institutionell und dauerhaft. Dies verbessert die Planungssicherheit für die Hochschulen und kommt letzten Endes der Wissenschaftslandschaft als Ganzes zu Gute.